In Freundschaft

Ensemble Barock_Plus

Das vielfach ausgezeichnete Ensemble Barock_Plus präsentiert ein musikalisches Portrait tiefer Freundschaften und enger Verbindungen zwischen den bedeutendsten Komponisten des Barock. Im Zentrum stehen die persönlichen und künstlerischen Netzwerke von Bach, Telemann, Händel, Corelli und Geminiani – und wie ihr Austausch die Musik ihrer Zeit prägte.

Das Ensemble Barock_Plus begeistert durch energievolle Ausstrahlung und Virtuosität. Eigene Arrangements, farbenreiche Instrumentierungen und ein barockes Repertoire, das durch Werke der Antike und Moderne ergänzt wird, bilden das gewisse Plus des vielfach ausgezeichneten Ensembles.

2023 feierte Barock_Plus ein aufsehenerregendes Debüt beim göttingen händel competition mit dem Gewinn des 1. Preises und wurde außerdem mit dem 2. Preis beim internationalen Biagio-Marini-Wettbewerb sowie dem 3. Preis und dem Publikumspreis beim Förderpreis des Saarländischen Rundfunks ausgezeichnet. Es folgten Einladungen u. a. zu den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, dem Originalklang-Festival FEL!X der Kölner Philharmonie und den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen.

Im Folgejahr wurde Barock_Plus mit einem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und in die Konzertförderung des Deutschen Musikrats aufgenommen. Darüber hinaus ist das Ensemble regelmäßig in Rundfunk- und Fernsehproduktionen zu erleben.

Musikalische Impulse erhielten die vier Musiker:innen von renommierten Persönlichkeiten wie Maurice Steger, Kristin von der Goltz, Alfredo Bernardini, Jeremias Schwarzer und Wiebke Weidanz.

Hochvirtuos präsentiert sich der „bestens aufeinander abgestimmte Klangkörper“ (Donaukurier) einem breiten Publikum. Mit innovativen Konzertformaten, interdisziplinären Projekten sowie Kinderkonzerten möchte Barock_Plus Grenzen überwinden und Alte Musik zeitgemäß erzählen.

Für den Mut, Tradition lebendig und mitreißend neu zu deuten, wurde das Ensemble 2025 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.

„Der bestens aufeinander abgestimmte Klangkörper setzte gekonnt die vielseitigsten Facetten seiner Ausdruckspalette in Szene – von anmutigem Charme über grazile Schwermut bis hin zu brennend entfachtem, starkem, selbstbewusstem, ungezügeltem Furor.“ (Donaukurier)

Tabea Wink Blockflöten
Marie Wunder Blockflöten
Verena Spies Barockvioloncello
Dominik Heidl Cembalo

IN FREUNDSCHAFT

Europäische Barockmusik im Spiegel persönlicher Verbindungen

Der Posten des Leipziger Thomaskantors, für den Johann Sebastian Bach heute so bekannt ist, war zu seiner Zeit eine heißbegehrte Position, die Bach nur durch seinen guten Freund Georg Philip Telemann erlangte. Dieser war bis zu seinem Lebensende ein enger Berater der Familie Bach und der Pate von Carl Philipp Emanuel.

Neben musikalischen Belangen tauschte Telemann sich mit Georg Friedrich Händel auch über gärtnerische Themen aus, während Francesco Geminiani, den Händel später in London kennenlernte, gerade Geigenunterricht bei Arcangelo Corelli in Rom erhielt. Auch in der Musik der Zeitgenossen spiegelt sich ihre gegenseitige Bewunderung und ihr Austausch wider. Beispielsweise studierte J. S. Bach eingehend die Musik von Antonio Vivaldi und integrierte dessen Kompositionstechniken u.a. in Gesangspassagen seiner Johannes- und Matthäus- Passionen.

Dieses Konzert ist ein musikalisches Portrait tiefer Freundschaften und Verzweigungen von Bekanntschaften zwischen den berühmtesten Komponisten des barocken Zeitalters.

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Wassermusik
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Trio Sonata in F-Dur
TWV 42:F7
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Suite Nr. 1 in G-Dur für Violoncello solo
BWV 1007
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Trio Sonata in C-Dur
H. 573
Georg Philipp Telemann
Ouverture in Es-Dur
TWV 55:4
Georg Friedrich Händel
Trio Sonata h-Moll
HWV 386
Francesco Geminiani (1687–1762)
Trio Sonata in D-Dur „Bush aboon Traquair“
Arcangelo Corelli (1653–1713)
Trio Sonata in B-Dur
op. 4 Nr. 9
ohne Pause

Weblinks

» barock-plus.de
» Tabea Wink

gefördert durch:

FR, 15.5.26 | 16:00 | » Rossini-Saal | Dauer ca. 65 Minuten | Konzert ohne Pause mit Moderation

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Mächtig viel Spaß